Heiden - Graben - Stetten
Heiden - Graben - Stetten
HEIDEN - GRABEN - STETTEN
HEIDEN - GRABEN - STETTEN

2013: Meine "Schatzkiste" frisch vom Acker...

... ins "Amt" (das Landesamt für Denkmalpflege, Dienststelle Tübingen)...

...und der Inhalt dort in die Zeitungen.

Und sonst in der keltischen Eisenzeit im Heidengraben...

mehr Stein als Schein in der Elsachstadt.

Viel Steine gab's und damit Brot: Vom Wetzstein für die Sense bis zu Mahlsteinen für Getreide - alle wurden extra auf die Alb gebracht

Oben und rechts ist ein Teil von über 300 erfassten steinernen Fundstücke zu sehen. Dabei handelt es sich um Lesefunde, die ehemals auf dem Acker lagen und jetzt gereinigt und wohlgeordnet im Sammlungsschrank liegen.

Der links zu sehende, ungewönhlich schwere und vollständige Lesefund, der durch den Pflug ans Tageslicht befördert und dabei einmal beschädigt wurde, ist ein typischer Läuferstein einer handbewegten Drehmühle. Dieser ist als außerordentliches Kulturdenkmal Eigentum des Landes Baden-Württemberg und wird deshalb bei der zuständigen Behörde aufbewahrt.

Und von hier stammt er ursprünglich...

Und hier ein selbstgebauter funktionaler Nachbau einer solchen Handdrehmühle aus der Keltenzeit, wie sie im Heidengraben gefunden wurde - und wie man sieht, ist die Bedienung kinderleicht. Es geht also rund im kleinen Keltenmuseum Heidengraben in Grabenstetten...

Und so funktioniert's.

Nicht ganz - aber ganz eindeutig: weitere Bruchstücke von Drehmühlen.

Dafür habe ich 2009 das Wissen über die Drehmühsteine vom Heidengraben nach Rom gebracht (Rotary Querns = Drehmühlen).

Und noch etwas wurde von weither auf die Alb gebracht: Amphoren - Amphoren - Amphoren.

Auch die Amphoren sind nicht ganz - aber ganz eindeutig - und ganz viele.

.

.

Amphorenscherben als Strandgut auf dem mit Augitkristallen angereicherten und daher schwarz glitzernden Sandstrand bei Minturno in Mittelitalien.

Glas-"Engerling"

Korrekt ausgedrückt ist es eine Glasringperle in typisch spätkeltischer Machart und ein Highlight 10-jähriger Feldbegehungen von dem bei Wind und (Schnee-)Regen anzutreffenden Ackerläufer, wie man gern in der Presse genannt wird.

Ein kleiner, aber markanter Rest eines spätkeltischen Glasarmringes, dessen Farbe nur im Querbruch durch kräftigstes Durchlicht sichtbar gemacht werden kann.

Jungsteinzeitliche Feuerstein-Pfeilspitze aus dem Gebiet der Elsachstadt.

Und wie zu erwarten gibt es sie auch am Burrenhof.

Mal etwas nicht keltisches...

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Achim Lehmkuhl