Eintauchen in die Münzwelt der Kelten
Grabenstetten.
Das Keltenmuseum Heidengraben lädt an diesem Sonntag, 31. Mai 2026 um 15 Uhr und um 16 Uhr zu zwei speziellen Führungen mit Achim Lehmkuhl ein, Mitglied des Fördervereins Heidengraben und ehrenamtlich Beauftragter der Denkmalpflege, wegen seiner intensiven systematischen Begehungen der Felder auch als „Ackerläufer“ bekannt. Die Führungen geben einen Einblick in kleine besondere Highlights der Ausstellung, die keltischen Münzen und ihre Bedeutung für die Archäologie.
Vor kurzem wurde eine der im Museum ausgestellten Münzen hochauflösend gescannt und findet nun Eingang in eine wissenschaftliche Forschungsarbeit über das Verbreitungsgebiet von stempelgleichen Münzen in Europa im 2. und 1. vorchristlichen Jahrhundert, lange bevor die Römer in unsere Gegend kamen.
Neben den im Museum vorhandenen Funden präsentiert Achim Lehmkuhl weitere keltische Münzen aus dem Oppidum und anderen Fundstellen und geht dabei auf verschiedene Münz-Typen mit ihren speziellen Merkmalen aufgrund unterschiedlicher Herstellungstechniken ein.
Die Gäste erfahren auch, warum es manche der keltischen Münzen bis in die heutige Sagen- und Märchenwelt geschafft haben und warum ein Ortsteil von Böblingen namensgebend für eine keltische Silbermünze wurde. Natürlich gibt es auch Gelegenheit für Fragen.
Das Keltenmuseum in der Böhringer Straße 7 in Grabenstetten ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet, die Führungen finden um 15 Uhr und um 16 Uhr statt. Eintritt und Führungen sind kostenfrei.
Tag des offenen Denkmals im Keltenmuseum
Am Sonntag, 8. September 2024 ist das Keltenmuseum in Grabenstetten von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Neben der Dauerausstellung zeigt Achim Lehmkuhl weitere keltische Highlights aus seiner Sammlung: faszinierenden Glasschmuck, der vergrößert und hinterleuchtet betrachtet werden kann und so ein farbiges Bild der keltischen Vergangenheit zeigt. Ins Grübeln bringt einen die erstaunliche Kunstfertigkeit der Handwerker, die diese Schmuckstücke aus Glas vor über 2.000 Jahren ohne moderne Gasflamme hergestellt haben.
Auch wird es weitere Originalfunde aus dem Heidengraben „zum Anfassen“ geben.
Und er wird sicher auch etwas von den aktuellen Ausgrabungen berichten können.